Für meine ehemals so schönen Margeriten auf dem Balkon.
Nicht früh genug erkannte ich die Zeichen und so kam jede Hilfe zu spät: Das kleine Pflänzlein starb den grausamen Blattlaus-Tod. Einzige Lehre daraus für mich (abgesehen von "Uuuuuh, das Leben ist Schmerz!", "Alles vergeht einmal, haaaach .." etc pp): Besser hinschauen, am besten mit Brille auf der Nase die Blumen gießen.
Wie das nunmal so ist: Wenn irgendwas stirbt, wird etwas Neues geboren und nein, ich meine diesen pseudospirituellen Mist nicht ernst, sondern wollte nur theatralisch zu meinen neuen pflanzlichen Balkonbewohnern überleiten.
So ziemlich genau als ich mit meinem Studium begonnen habe (ich fühle mich uralt, das ist schon fast zwei Jahre her), hat mich die Universität an Info-Veranstaltungen mit Flyern, Prospekten, einem gelben Textmarker mit dem Logo des Studentenwerks, einer doch recht coolen Umhängetasche mit dem Logo der Uni drauf (ja, sie liegt im Schrank rum, weil ich mir immer etwas bratzig damit vorkomme, solange ich in der bezeichneten Universitätsstadt unterwegs bin ..) und einem mysteriösen Beutel versorgt. Dieser mysteriöse Beutel gammelte nun also zwei Jahre lang in irgendwelchen Kisten und sonstwo herum, bis er mir beim Aufräumen letztens wieder in die Hände fiel. Inhalt: ein paar Gramm Keime von irgendwelchem Wildwuchs/Kräutergedöns. Da auch eine Art Verfallsdatum daraufstand (irgendwann 2010 ..), hab ich mir eigentlich keine großen Hoffnungen gemacht, aber da ich noch ein kleines Blecheimerchen frei hatte, ist das Zeug da erstmal reingewandert. Und siehe da ..